MKController FAQ — Häufige Fragen
Zusammenfassung Dieses FAQ beantwortet die häufigsten Fragen zu MKController: wie der Fernzugriff funktioniert, welche Sicherheitsmaßnahmen Ihre Daten schützen, wie das MikroTik-Monitoring abläuft, was bei einem Router-Ausfall passiert, wie Backups funktionieren und welche Zahlungsmethoden international akzeptiert werden.
MKController FAQ — MikroTik-Fernzugriff und Cloud-Management
MKController ist eine Cloud-Plattform für die Remote-Verwaltung von MikroTik RouterOS-Geräten und UniFi-Equipment über ein zentrales Dashboard. Die folgenden Fragen decken die am häufigsten gestellten Themen ab — von Sicherheit und Monitoring bis hin zu Backups und Abrechnung.
Welche Optionen gibt es für den Fernzugriff auf einen MikroTik-Router über MKController?
MKController bietet für jedes adoptierte MikroTik-Gerät zwei Fernzugriffsmethoden.
Die erste ist WebFig-Zugriff direkt im Browser — öffnen Sie Ihr MKController-Dashboard, klicken Sie auf das Gerät, und eine sichere WebFig-Sitzung öffnet sich ohne Firewalländerungen oder öffentliche IP. Die vollständige Anleitung finden Sie im WebFig-Fernzugriffsguide.
Die zweite ist Winbox-Zugriff über MKControllers Desktop-Anwendungen für Windows, macOS und Linux sowie die Android-App. Beide Methoden nutzen den verschlüsselten VPN-Tunnel von MKController und funktionieren auch hinter NAT oder CGNAT. Details finden Sie im Winbox-Fernzugriffsguide.
Zur Adoption eines Geräts und Aktivierung des Fernzugriffs siehe den MikroTik-Onboarding-Guide.
Garantiert MKController die Sicherheit der Netzwerkdaten?
Ja. Die gesamte Kommunikation zwischen MKController und Ihren MikroTik-Geräten läuft über einen verschlüsselten VPN-Tunnel (OpenVPN über Port 443, AES-256-Verschlüsselung, SHA-1-Authentifizierung). Das Adoptionsskript richtet einen dedizierten MKController-Benutzer auf Ihrem Gerät ein, dessen Passwort regelmäßig rotiert, um Brute-Force-Angriffe zu verhindern.
Der Zugriff auf WebFig, Winbox, SSH und die API über den Tunnel ist auf die VPN-Gateway-Adresse 10.8.0.1 beschränkt — kein externer Akteur kann diese Dienste direkt erreichen. Die Plattform verwendet HTTPS für den gesamten Webverkehr mit automatischer SSL-Zertifikatserneuerung.
Eine vollständige technische Aufschlüsselung dessen, was das Adoptionsskript installiert, finden Sie im MKController Blueprint.
Wie überwacht MKController MikroTik-Geräte?
MKController nutzt die offizielle MikroTik-API zur Erfassung von Gerätezustandsdaten. Der Monitoring-Scheduler läuft alle 90 Sekunden und meldet: CPU-Auslastung, RAM-Verbrauch, freien Speicherplatz und Gerätetemperatur (auf unterstützten Hardwaremodellen).
Diese Daten erscheinen in Echtzeit auf den Gerätekacheln und Detailseiten. Wenn ein Gerät einen konfigurierbaren Schwellenwert überschreitet oder offline geht, sendet MKController eine Benachrichtigung an die registrierte E-Mail und — falls konfiguriert — an einen Telegram-Kanal.
Die Verfügbarkeitsprozentsätze werden automatisch für jedes Gerät berechnet, mit optionalen Geschäftszeitplänen, um geplante Ausfallzeiten aus SLA-Berichten auszuschließen. Weitere Details unter Geräteverfügbarkeits-Monitoring.
Was passiert, wenn ein von MKController verwalteter MikroTik-Router offline geht?
Wenn ein Gerät die Verbindung verliert, markiert MKController es im Dashboard als Offline. Eine automatische Benachrichtigung wird an die im Konto registrierte E-Mail-Adresse gesendet.
Für Echtzeit-Benachrichtigungen liefert die Telegram-Integration Offline-Meldungen innerhalb von Minuten direkt auf Ihr Smartphone. Der Verfügbarkeitsbericht protokolliert den genauen Start- und Endzeitpunkt jedes Ausfalls und liefert damit eine präzise Aufzeichnung für SLA-Berichte.
Zur Einrichtung von Telegram-Benachrichtigungen siehe den Site-Telegram-Guide.
Bietet MKController automatische Backups für MikroTik-Router?
Ja. MKController erstellt täglich automatisch Backups jedes adoptierten Geräts und speichert die letzten 5 Versionen in der Cloud. Zwei Backup-Typen stehen zur Verfügung:
- Binary-Backup (
.backup): Ein vollständiger Snapshot der RouterOS-Konfiguration. Schnell wiederherzustellen, gebunden an Gerätearchitektur und RouterOS-Version. Ideal für Disaster Recovery und Hardware-Austausch mit identischem Modell. - Export-Backup (
.rsc): Die vollständige Konfiguration als Textskript. Portierbar auf verschiedene Gerätemodelle und RouterOS-Versionen. Ein Vergleich in MKController zeigt genau, was sich zwischen den Versionen geändert hat.
Sie können auch manuell auf Abruf Backups erstellen — empfohlen vor jeder größeren Konfigurationsänderung.
Weitere Details: Binary-Backup-Guide und Export-Backup-Guide.
Welche Zahlungsmethoden werden für MKController-Pläne akzeptiert?
Internationale Kunden: Kreditkarte, sicher verarbeitet über Stripe (PCI DSS Level 1 zertifiziert).
Brasilianische Kunden: Kreditkarte oder PIX.
Aktionscodes können beim Checkout angewendet werden. Jahresabrechnung spart 30 %; Halbjahresabrechnung spart 20 % im Vergleich zur monatlichen Abrechnung.
Die vollständige Preisübersicht — Pläne, Gerätepakete, Abrechnungszeiträume und Preistabellen — finden Sie auf der Pläne und Preise-Seite.
Ist die Bezahlung auf der MKController-Plattform sicher?
Ja. Alle Finanztransaktionen auf MKController werden über Stripe abgewickelt — denselben Zahlungsdienstleister, den Anthropic, Shopify und Tausende andere SaaS-Unternehmen weltweit nutzen. Stripe ist PCI DSS Level 1 zertifiziert — der höchste Sicherheitsstandard in der Zahlungsbranche. MKController speichert keine Kartennummern; alle Zahlungsdaten werden tokenisiert und ausschließlich von Stripe verwaltet.
Wie viele MikroTik-Geräte kann ich mit MKController verwalten?
MKController-Pläne werden pro Gerät berechnet. Sie können mit einem kleinen Gerätepaket beginnen und bei wachsendem Netzwerk erweitern — es gibt keine feste Obergrenze. ISPs, die Tausende von CPEs verwalten, nutzen dieselbe Plattform wie Einzeltechniker mit einer Handvoll Geräten.
Aktuelle Gerätepaketoptionen und Preise finden Sie auf der Pläne und Preise-Seite.
Benötigt MKController eine statische IP-Adresse auf meinen MikroTik-Geräten?
Nein. MKController funktioniert mit jeder Internetverbindung — CGNAT, PPPoE, LTE, dynamische IP — da der verschlüsselte Tunnel vom MikroTik nach außen zu MKControllers Cloud initiiert wird. Eine eingehende Verbindung ist nie erforderlich. Das bedeutet: MKController funktioniert auch auf Verbindungen, bei denen eine öffentliche IP unmöglich zu erhalten ist.
Verwandte Anleitungen: Binary-Backups · Export-Backups · Telegram-Benachrichtigungen · Geräteverfügbarkeitsberichte
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